Fleischhandwerker seit 1836, traditionell, artgerecht und handverlesen

FleischerHandwerk

Handgerfertigt in Hamburg. Seit 1836.

Mit stolzer Generationen-Geschichte und aus tiefem Respekt vor traditioneller Handwerkskunst veredeln wir in unserer Manufaktur seit 1836 feinste Bio- und Tierwohl zertifizierte Fleischwaren. In unseren familiengeführten Betrieben arbeiten erfahrene Fleischermeister nach überlieferten Rezepturen – mit echter Leidenschaft und kompromissloser Qualität.

Jedes Produkt trägt die Handschrift unserer Meister: sorgfältig ausgewählt, schonend verarbeitet und mit der Ruhe hergestellt, die gutes Handwerk braucht. So entstehen Wurstwaren und Spezialitäten, die den Unterschied schmecken lassen.

Philosophie

traditionell, artgerecht & handverlesen

Uns ist stets bewusst, dass Qualität beim Ursprung beginnt – bei den Landwirten und ihren Tieren. Daher pflegen wir intensive Partnerschaften mit unseren ausgewählten Lieferanten und norddeutschen Landwirten, die unsere Werte von artgerechter Haltung teilen.

Mit unserem Handwerk veredeln wir die von uns handverlesenen Rohstoffe zu einem ganz besonderen Genuss und bürgen für unsere Qualtiät.

Kurze Wege, faire Partnerschaften und volle Transparenz entlang der gesamten Kette sind für uns selbstverständlich. Wir übernehmen Verantwortung – für Mensch und Tier, für die Region und für Generationen, die nach uns kommen.

Sortiment

Unsere Spezialitäten aus der Manufaktur

Geschichte 1836 – 1945

Familienhandwerk im Wandel der Zeit

Nach den Napoleonischen Kriegen standen in Hamburg viele Schlachterblöcke leer, da sie traditionell nur vom Vater auf den Sohn vererbt wurden. Der Senat entschied daher, die freien Blöcke neu zu vergeben. So eröffnete Georg Christian Beisser 1836 aus Calw in Baden-Württemberg das Stammhaus im „Block 28“ der Spitalerstraße. Neben Privatkunden belieferte er auch Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen. 1884 übernahm Georg Michael Heinrich Beisser das Geschäft und baute es gemeinsam mit seiner Frau Minna stark aus. Es entstanden eine Viehzucht, eine Fleischwarenfabrik und ein florierendes Liefergeschäft für Reedereien, sogar für die kaiserliche Yacht „Hohenzollern“.

1918 übernahmen Alfred Beisser III. und seine Brüder die Unternehmensleitung, doch Wirtschaftskrise und Krieg führten zum Zusammenbruch wichtiger Geschäftszweige. Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen Fabrik und Filialen in Trümmern, Großhandel und Produktion mussten aufgegeben werden. Auch personell trafen Verluste die Familie schwer: Georg war früh verstorben, Paul schied aus dem Unternehmen aus. Das einzige, was blieb, war das Ladengeschäft in der Mönckebergstraße. Alfreds Sohn Heinrich fiel im Krieg, wodurch die Zukunft des Unternehmens ungewiss wurde. Dennoch blieb der Name Beisser in Hamburg bestehen.

Geschichte 1952 – heute

Familienhandwerk im Wandel der Zeit

1952 übernahmen Elisabeth Habben, Christa Landjunk und Gisela Rumland, geb. Beisser, nach dem frühen Tod ihres Vaters Alfred Beisser die Unternehmensleitung. Die drei Schwestern führten die Ladengeschäfte erfolgreich durch die Nachkriegszeit. 1967 kehrten sie von der Mönckebergstraße zurück in die Spitaler Straße, den Ursprungsort des Unternehmens. In den folgenden Jahren expandierten sie weiter und eröffneten neue Geschäfte in Ottensen, Eppendorf und Blankenese. 1986 feierte die Fleischerei Beisser ihr 150-jähriges Bestehen. Im selben Jahr übernahm Peter Christian Holst, Sohn von Christa Landjunk, das Unternehmen in fünfter Generation und entwickelte es zu einer Feinkostfleischerei mit starkem Netzwerk regionaler und internationaler Lieferanten.

Unter seiner Leitung entstanden aus den Imbiss-Ecken vollwertige Mittagtisch-Bistros mit frisch zubereiteten Speisen, darunter die bis heute bekannte Beisser’sche Erbsensuppe. 2002 übergab er das Unternehmen an einen Interimsbetriebsleiter, 2009 übernahm Claas Rudolf Habben in sechster Generation den Betrieb von seinem Onkel. Im Jahr 2020 wurde im Zuge einer Nachfolgeregelung der Hamburger Wurstwarenhersteller Jupiter-Repen mit der Marke „Hamburger Jungs“ in die Beisser-Gruppe integriert. Die Wurstproduktion wurde somit 70 Jahre nach Aufgabe der eigenen Wurtsherstellung in der Langen Reihe wieder ein Bestandteil des Beisser-Handwerkes. Heute ist der Wurstproduktions Betrieb, modernisert, Bio und Initiative Tierwohl zertifziert. Nach diesen strengen Werten wird aus überzeugung produziert.

Aus einer Hand – Aus einer Familie – Aus Hamburg.